Bauherren, die Ihr Eigentum modernisieren oder sanieren mit dem Ziel Energie zu sparen oder Barrieren zu reduzieren, können von verschiedenen Fördermöglichkeiten profitieren. Die wichtigsten Punkte haben wir nachstehend für Sie zusammengefasst.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Beantragung!

Mit dem Zuschuss-Programm 455 Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW Sie als Privatperson unabhängig von Ihrem Alter, wenn Sie Modernisierungsmaßnahmen durchführen, mit denen Barrieren reduziert oder in Einbruchschutzmaßnahmen investiert wird. Die wichtigsten Punkte zur Badrenovierung haben wir nachstehend für Sie zusammengefasst. Sämtliche Detailinformationen stehen für Sie auf der Homepage der Kfw unter www.kfw.de zur Verfügung.

Es ist keine Antragsstellung für Zuschüsse im Bereich Barrierereduzierung mehr möglich, da die vorgesehenen Bundesmittel aufgebraucht sind. Eine Förderung im Jahr 2018 ist gegebenenfalls möglich, wenn wieder Mittel im Bundeshaushalt vorgesehen werden.

  • Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
  • Eingangsbereich und Wohnungszugang
  • Überwindung von Treppen und Stufen
  • Umgestaltung der Raumaufteilung und Schwellenabbau
  • Sicherheit, Orientierung, Kommunikation
  • Schaffung von Gemeinschaftsräumen, Mehrgenerationenwohnen
  • Badumbau
    • Änderung der Raumaufteilung des Bades
    • Schaffung bodengleicher Duschplätze einschl. Dusch(-klapp)sitze
    • Modernisierung von Sanitärobjekten (WC, Bidets, Waschbecken, Badewannen)

Die KfW fördert Sie als Privatperson – unabhängig von Ihrem Alter – wenn Sie

  • Eigentümer eines Ein- oder Zwei­familienhauses mit maximal 2 Wohn­einheiten oder einer Wohnung sind.
  • Ersterwerber eines sanierten Ein- oder Zwei­familienhauses oder einer sanierten Wohnung sind.
  • eine Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft aus Privatpersonen sind.
  • Mieter (mit Zustimmung des Vermieters zu den Umbaumaßnahmen) einer Wohnung sind.

Einzelmaßnahmen aus den Förderbereichen zur Barrierereduzierung werden mit 10 % Ihrer förderfähigen Kosten, max. bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit gefördert.

Die Fördermittel können von Ihnen im Internet über das Zuschussportal der KfW unter www.kfw.de beantragt werden. Gerne sind wir Ihnen dabei behilflich!

Dazu benötigen wir von Ihnen eine unterschriebene Vollmacht zur Antragstellung im KfW-Zuschussportal. Das Formular werden wir Ihnen zu gegebener Zeit zukommen lassen. Mit dieser Vollmacht können wir für Sie den Antrag im Internet stellen. Zeitnah wird die Entscheidung der KfW getroffen. Die Zusage muss vor dem Beginn der Baumaßnahme vor Ort erfolgen!

Da die KfW Zuschüsse aus Bundesmittel vergibt, ist sie verpflichtet den Zuschussempfänger eindeutig zu identifizieren. Dazu nutzt sie das POSTIDENT-Verfahren der Post. Parallel dazu können wir jedoch bereits mit den Arbeiten beginnen.

Nach Abschluss der Baumaßnahme werden wir die Auszahlung der Fördermittel für Sie im Internet beantragen.

Mit dem Zuschuss-Programm 430 Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW Sie als Privatperson, wenn Sie z.B. Ihre Heizungsanlage erneuern oder optimieren. Die wichtigsten Punkte hinsichtlich der Einzelmaßnahme Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage haben wir nachstehend für Sie zusammengefasst. Sämtliche Detailinformationen stehen für Sie auf der Homepage der Kfw unter www.kfw.de zur Verfügung.

Mit diesem Programm fördert die KfW die energetische Sanierung von Wohngebäuden, für die der Bauantrag oder die Bauanzeige vor dem 01.02.2002 gestellt wurde. Hierzu zählt die Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage, z.B. die Umstellung auf Brennwerttechnik.

Die KfW fördert Sie als Privatperson – unabhängig von Ihrem Alter – wenn Sie

  • Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit maximal 2 Wohneinheiten oder einer Wohnung sind.
  • Ersterwerber eines sanierten Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer sanierten Wohnung sind.
  • eine Wohnungs­eigentümergemeinschaft aus Privatpersonen sind.

Einzelmaßnahmen werden mit 10 % Ihrer förderfähigen Kosten, max. bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit gefördert.

Eine feste Voraussetzung für die Förderung ist die Einbindung eines bei der KfW registrierten Experten für Energieeffizienz. Dieser führt die Beantragung durch. Gerne nennen wir Ihnen einen Ansprechpartner.

Um die Potenziale der Energieeffizienz bei der Wärmeversorgung von Gebäuden zu steigern gab das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) im August 2016 den Startschuss für die Förderung der Heizungsoptimierung. Dies erfolgt durch den Einbau von modernen, hocheffizienten Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen bzw. die Durchführung des hydraulischen Abgleichs, der die Wärme im Gebäude optimal verteilt.

Das Förderprogramm hat zum Ziel die Heizungseigentümer durch attraktive, nicht rückzahlbare Zuschüsse zu motivieren, ineffiziente Pumpen zu ersetzen und Optimierungsmaßnahmen am gesamten Heizsystem durchzuführen. Es leistet somit einen wesentlichen Beitrag zu einer wirtschaftlichen und das Klima schonenden Wärmeversorgung des Gebäudebestandes in Deutschland.

Details (Flyer, Beispielrechnungen, Liste der förderfähigen Pumpen u.a.) finden Sie im Internet unter www.bafa.de. Das Wichtigste haben wir hier in Kürze für Sie zusammengestellt.

  • Ersatz von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Umwälzpumpen.
  • Warmwasser-Zirkulationspumpen, einschl. der Kosten für den fachgerechten Einbau und direkt mit der Maßnahme verbundenen Materialkosten.
  • Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich bei bestehenden Heizsystemen.

In Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich können zusätzliche Investitionen und Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Anlagen gefördert werden. Dabei handelt es sich um die Anschaffung und die fachgerechte Installation von:

  • voreinstellbaren Thermostatventilen
  • Einzelraumtemperaturreglern
  • Strangventilen
  • Technik zur Volumenstromregelung
  • Separater Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Benutzerinterfaces
  • Pufferspeichern
  • die professionell erledigte Einstellung der Heizkurve

Eine Liste der förderfähigen Pumpen sowie der nicht-förderfähigen Pumpen finden Sie unter www.bafa.de.

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen
  • Unternehmen (sofern die Bedingungen der ‚De-minimis‘-Beihilfe erfüllt sind)
  • Freiberuflich Tätige
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts (insbesondere Vereine, Stiftungen, gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften)
Nicht antragsberechtigt sind der Bund, die Bundesländer und deren Einrichtungen.

Die Förderung beträgt 30 % der Nettoinvestitionskosten für Leistungen sowohl im Zusammenhang mit dem Ersatz von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen als auch im Zusammenhang mit dem hydraulischen Abgleich, höchstens jedoch 25.000 Euro pro Standort.

Die Beantragung erfolgt einfach durch Sie unter www.bafa.de. Dort finden Sie eine Beschreibung des Antragsverfahrens. Die Beantragung muss vor Durchführung der Massnahme erfolgen.

img